Archiv der Kategorie: Hafenanlage

Saisoneröffnung am Hafen

Saisoneröffnung am Hafen der Marinekameradschaft Prinz Eugen, Bruck/Mur

Normal wird in der Walpurgisnacht, die Nacht von 30. April zum ersten Mai, der Maibaum aufgestellt, aber da die Saison der MK Prinz Eugen, Bruck schon am 27. April 2019 begonnen hatte, wurde das Aufstellen des ersten Maibaumes auf diesen Samstag vorgezogen.

Erwähnt wurde der Maibaum das erste Mal im Jahr 1230. Die Felder durften dann nach Aufstellen des Baumes bis zur Ernte nicht mehr betreten werden. Er wurde auch Hexenbaum genannt und später in vielen Orten verboten, denn es könnten sich ja Hexen in Gestalten von Käfern und diversen Kleintieren unter der Rinde versteckt halten.

Sehr viel später wurde der Maibaum wieder aufgestellt, aber er wurde Freiheitsbaum genannt. In Österreich wurde damit das Ende der Feudalherrschaft und die Gemeindegründungen gefeiert. Heute steht der Maibaum für Fruchtbarkeit und das Leben, damit die Natur im Frühling wieder erwacht.

Geponsert wurde diese schöne Fichte von unserem Mitglied Franz Troppacher. Samstag am Vormittag wurde der Baum bis auf den grünen Wipfel komplett von seinen Ästen und der Rinde mit einem Schäleisen befreit. Der Stamm wurde so lange bearbeitet, bis er ganz glatt war. Inzwischen hatten Barbara und Magret den Kranz fertig gebunden, mit Bändern geschmückt und am Baum befestigt.

Um 14:00 Uhr war es dann soweit.
Da der Maibaum ohne Hilfe der Technik aufgestellt werden sollte, geschieht das alles mit eigener Muskelkraft und langen Stangen. Unsere Freunde standen schon bereit um mit ihrer Muskelkraft den Baum in die Höhe zu bekommen. Nach kurzen Pausen und Stärkungen ging es mit einem HOOO RUCK weiter. Unterstützt wurden sie von unseren beiden Musikanten, die zünftig aufspielten.

Endlich geschafft. Der Maibaum steht.

 

 

 

 

Von unserem Diakon Peter Pinter wurde ein von Zach Günther selbst gebautes Kajak auf den Namen Laura gesegnet. Die Taufe wurde von Laura durchgeführt.
Danach segnete der Diakon noch mehrere Paddelboote vom Wassersportclub Bruck/Mur. Wir konnten auch den Bürgermeister der Stadtgemeinde Bruck/Mur, Peter Koch begrüßen. Er war bei der Kajaktaufe und Paddelbootsegnung anwesend.
                                                                                 Das Kajak wurde von Günther in sechs Wochen aus Fichtenholz gebaut,

Zach Günther löst das Papier und man sieht den Namen Laura.

 

Von der Kommandobrücke von Standler Josef

Danke liebe Marinefreunde für diese wunderbare Zeit

Hallo liebe Marinekameradinnen! Geschätzte Marinekameraden!

Mit diesen Zeilen möchte ich mich als Obmann verabschieden und den neugewählten Obmann Adi Dreisger alles nur erdenklich Gute wünschen. Wenn ich das Rad der Zeit zurück drehe, bin ich sehr stolz, dass ich bei der Marinekameradschaft Prinz Eugen Obmann sein durfte. Ich habe von meinen Vorgänger Obmann Karl Ferstl und seinem Vorstand ein Erbe übernommen, dass man mit ruhigen Gewissen“ Prädikat wertvoll“ nennen kann. Was Karl Ferstl mit seinem Vorstand geleistet hat. war nicht nur grandios, sondern nicht zu überbieten.

Ich denke nur daran, dass dieser Vorstand unter Obmann Ferstl Karl einen zerstrittenen Haufen übernommen hat, neu aufgebaut und zu einem der besten und angesehensten Vereine geschmiedet hat und daher großes Ansehen erreichte. Es wurde der komplette Verein erneuert, das Vereinsgelände neu gestaltet, ein neues Klubhaus gebaut, der Steg erneuert, eine WC Anlage gebaut usw, usw.

Was für mich aber eine große Ehre ist, dass bei der Übergabe des Obmannes an mich 2010, kein Vorstand sich von mir abgewendet hatte und alle im Vorstand geblieben sind.

Ich bedanke mich daher vom ganzen Herzen bei :  Karl Ferstl, Herzl Kurt, Willa Heinz, Hans Imnitzer, Bauregger Adolf, Wabnegger Franz, Höfler Rupert, Haider Elke, Peter Pinter, Gritz Ignaz (verstorben), Glösl Brigitte und auch bei deren Frauen, Männern und Partnern!

Ich, und wir alle im Vorstand haben immer und überall das Gemeinsame gesucht und viel Bewegung in den Verein gebracht, so wurde auch unter meiner Obmannschaft sehr viel erreicht:

Hamburg Fahrt, Ungarnausflug, zum Flascherl Zug nach Stainz, Bremen Mayer Werft, Moselfahrt, Schlösserfahrt (König Ludwig ) Modenschau am Hafen, Zeltveranstaltungen mit den Mayerhofer, die Verabschiedung an der Mur für unseren sehr geschätzten Kamerad  Ignaz. Motorbootsportevents auf der Mur . Anschaffung eines Rettungsbootes, Erweiterung unserer Patente : Schiffführerpatent FB1, Zubau Küche mit der dazugehörigen Geräte Ausstattung. Karitative Veranstaltung (Sozialhilfeverband ) Adventfeiern, Osterveranstaltungen, Umgestaltung der Zeug Hütten mit Bootsgarage, Neugestaltung des Papillons, Renovierung des Landesteges, Renovierung der Zufahrtsbrücke, die Freilegung des Mur Armes (900 m), Aufgreifen der Floßgeschichte, Floß Bau sowie Floßfahrten auf der Mur  u.v.m.

Mein Ziel bei diesem Verein war immer ein Blick voraus und so habe ich versucht, immer wieder junge Kameraden in den Klub zu integrieren und zu motivieren, um den Verein eine gesunde Altersstruktur zu geben und so bedanke ich mich auch bei all den jungen Vorständen für ihre hervorragende Leistung und Treue im Verein.

Auch hier wieder ein Dankeschön an deren Gatten und Partnern. Ich bedanke mich auch bei unseren Wirtsleuten  Hollerer/Ebner für die gute Bewirtung. Und nicht zuletzt bei allen Mitgliedern für ihr geschätzte Treue. Sollte ich mit meiner Wortwahl jemanden zu nahe getreten sein, so bitte ich um Entschuldigung, denn ich habe nie im eigenen Interesse, sondern immer nur im Dienste des Vereins gehandelt. Bei einen Kameraden möchte ich mich besonders bedanken und zwar bei unseren Glösl Anton, der eine Vereinsdokumentation auf die Beine gestellt hat, die sich sehen lassen kann und von unschätzbaren Wert ist.

Ich bin der Meinung, mit 72 Jahren muss man etwas leiser treten, um den noch verbleibenden Lebensabschnitt mit der Familie genießen zu können.

Liebe Freund!

Ich bedanke mich für die jahrelange Treue, für eure Kameradschaft und ich bedanke mich bei euch auch für euer Vertrauen!

Tschüss und immer eine Handbreit Wasser unterm Kiel.                Euer Sepp Standler

 

Die Mur und seine Befahrbarkeit

Ab Stadt Bruck/Mur Schiffslende

Ein Befahren der Mur ist nur beschränkt mit dem Motorsportboot möglich!

Das Befahren ab dem Murkai (Schiffslende Bruck/Mur) mit einen Motorsportboot ist nur in seltensten Fällen möglich. Einerseits müssten es Boote mit einer flachen Bauweise und andererseits müsste auch der Antrieb für diese Situation speziell gebaut sein. Diese Boote werden in der Regel nur bei Einsatzfahrzeugen der Wasserrettung oder Feuerwehr verwendet, im Sportbootbereich ist diese Bauweise nicht üblich und sehr selten. Bis zur Eisenbahnbrücke ist ein Befahren fast unmöglich und auch nicht zu empfehlen. Man kann hier keine sichere Fahrroute festlegen da sich das Flussgeröll  ständig bewegt.  Es ist fast unmöglich, dem auszuweichen. Bei Hochwasser würde der Wasserstand zwar stimmen, aber da ist ein Befahren ebenfalls aus folgenden Gründen nicht ratsam:

1.) Strömung gestärkt,  2.) Treibholz,  3.) Wanderung des Steingerölls

Ab der Eisenbahnbrücke

Hier ist ein Befahren im Einzelfall möglich, aber nur unter großer Vorsicht und Erfahrung. In gewissen Bereichen sind Buhnen zur Strömungsregelung eingebracht, die man nur bei Niederlassen sehen kann und teilweise bis in die Mitte des Flussbettes reichen. Sicherlich nicht für Sportboot geeignet und nur Flusslaufkundigen vorbehalten. Es befinden sich drei solcher Strömungsregulierungen bis zum Mur Knie in der Höhe beim Gasthaus Ebner.
Sogar beim Paddelbootfahren ist hier größte Vorsicht geboten.

Ab dem Mur-Knie beim Gasthaus Ebner

Ab diesem Gebiet ist ein Befahren mit der nötigen Skipper Vorsicht fast ungehindert möglich. Bei der Talfahrt ( Flussabwärts) ist ein normaler Wasserstand von 2 bis 5 Meter je nach Wasserführung der Mur. Bitte immer mit einer gewissen Vorsicht zu fahren, denn ein Fluss schafft im Gerinnen immer neue Gegebenheiten und es wird immer Treibgut mitgeschwemmt. In der Mitte des Murhafengebietes befindet sich eine Sandbank. Hier bitte immer die Tiefe kontrollieren, damit der Mur Teufel (Stein) nicht die Schiffsschraube frisst. Vom Hafen weg sollte man eigentlich auf den Strömungsverlauf achten, damit man sich in der natürlichen Fahrrinne ohne Behinderung  bewegen kann.

Bereich Stausee

Auch der Bereich am Stausee ist mit Buhnen bestückt und sie dienen einerseits zur Strömungsregulierung und vor allem unserer Tierwelt. Hier befinden sich die Brut und Nistplätze der beheimateten Vogelarten, Kleinreptilien und unzähliger Insektenarten. Für einen richtigen Seemann ist es selbstverständlich, dass er diese Gebiete mit Respekt betrachtet und nicht betritt. An der mittleren Buhne befindet sich unsere Floßanlegestelle, die von unserer Mur Hexe bewacht wird.

Wer sich in unserem Wassersportgebiet schlecht benimmt

Ein richtiger Freizeitkapitän benimmt sich am Wasser mit seiner Mannschaft gebührend und sieht als oberstes Gebot den Schutz von Fauna und Flora. Im Klartext heißt das, wir sollen unseren Sport im Einklang mit der Natur ausführen. Beachtet bitte unsere Benützungsrichtlinien, damit ein reibungsloser Ablauf gewährleistet ist.

Sperrgebiet

An der letzten Buhne am südlichsten Teil unserer Mur befindet sich ein Fahrverbotsschild. Von da an ist das Befahren absolut Verboten. Ebenfalls ist das Sumpfgebiet an der Bahnseite Natursperrgebiet und darf auf keinen Fall befahren werden. Auch die Slippanlage am südlichen Mur Ufer ist nur den Einsatzfahrzeugen vorbehalten. Wasserskifahrer müssen ungefähr 150 m vorher abtreten damit ihre Wellen nicht die Wehrelektronik auslöst. Bitte bedenkt auch dass nicht nur wir als Bootfahrer die Mur benutzen dürfen, zollen wir den Fischern den nötigen Respekt und belästigen wir diese Freunde nicht bei der Ausübung ihrer Sportart. Ich hoffe dass diese Fluss – Fahrbeschreibung für dich hilfreich ist.

Josef Standler

 

 

Motorboote auf der Mur im Staubereich

Ein Wasserfahrzeug darf nur unter gewissen Voraussetzungen auf der Mur im Staubereich des Hafens der Marinekameradschaft Prinz Eugen, Bruck/Mur geführt werden!

  • Alle Motorboote mit Verbrennungsmotoren, sowie auch Elektroboote über 4,4 kW brauchen eine Zulassung die von der Landesregierung ausgestellt wird. Wir kontrollieren daher sehr genau, ob diese auch vorhanden ist.
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