Archiv der Kategorie: Allgemein

2021 Schiff Ahoi

Mehrere Quartale sind vergangen und diese COVID-19 Pandemie hat uns noch voll im Griff.
Das Vereinsleben wurde stillgelegt und ich weiß nicht, ob es dabei bleibt, dass wir am
1. Mai 2021 den Hafen für unsere Mitglieder öffnen können.
Auch der allmonatliche Clubabend am ersten Freitag im Monat konnte nicht stattfinden, da
unser Gasthaus wegen Corona zusperren musste. Wir hoffen alle sehr, dass bald wieder eine
Zusammenkunft möglich ist. Manche mögen vielleicht sagen, dieses Corona gibt es ja nicht, aber für uns gilt, wir wollen kein Risiko für „Niemanden“. Die Gesundheit ist wichter, ohne Wenn und Aber.
Um wenigstens ein bisschen etwas über den Verein zu erfahren, gibt es die neueste Zeitung.

2021 Schiff Ahoi

Grillen am Hafen am 15. August 2020

Wenn im Sommer die Sonne vom Himmel lacht und es so herrlich warm ist, dann ist es an der Zeit, sich mit Freunden am Hafen zu treffen, um einmal etwas anderes zu machen.
Nämlich gemeinsam grillen. Jeder kann sein Grillgut wie Fleisch, Würstel oder was er möchte mitbringen und es auf den Griller legen.
Wir stellen die Griller zur Verfügung.
Ich hoffe, an diesem Feiertag am 15. August 2020, der noch ein Samstag ist, viele von euch am Hafen begrüßen zu dürfen.

Grillen von 12:00 bis 15:00 Uhr

 

 

2020 Schiffsführerprüfung im Mai

Schiffsführerprüfung am Hafen der Marinekameradschaft Prinz Eugen, Bruck/Mur.

Da auf Binnengewässern Boote nur mit einem entsprechenden Befähigungsausweis geführt werden dürfen, traten am 25. Mai 2020 wieder 10 Personen an, um die Schiffsführerprüfung für das Schiffsführerpatent – 10 m – Seen und Flüsse abzulegen.
Mit diesem Patent hat man dann die Berechtigung, Boote mit einer Länge bis zu 10 m auf Binnengewässern zu fahren. Wasserstraßen sind ausgenommen.

Alle haben bestanden.

Außerdem machten diese zukünftigen Schiffsführer auch das Patent für Küstengewässer, und zwar das Küstenpatent FB1 (3 Seemeilen).
In Kroatien sind alle motorisierten Boote führerscheinpflichtig, egal wieviel PS das Boot hat.
Man braucht das Patent, auch wenn man mit Jet Ski fahren möchte.

Auch diese Prüfung schafften alle und wir gratulieren recht herzlich.
Somit konnten wir wie die Jahre zuvor die weiße Fahne auf unserem Hafengelände hissen.

Ich danke auch den Prüfern der Landesregierung und dem Seefahrtsverband recht herzlich, dass sie unter den strengen Auflagen wegen Corona die Prüfung abgenommen haben.

Marineausflug zum Gardasee Mai 2021

Dieser Ausflug vom 04. Mai bis 07. Mai 2020 wird wegen dem Coronavirus abgesagt.

Vom 03. Mai bis 06. Mai 2021 wird der Ausflug zum Gardasee nachgeholt.

Wir besuchen den Schinkenort San Daniele del Friuli mit Besichtigung der Schinkenfabrik IL Camerin.
Übernachtungen im Park Hotel Oasi**** in Garda mit Halbpension. Des weiteren unternehmen wir eine ganztägige Schifffahrt am Gardasee, Besuch einer Ölmühle, Stadtbesichtigungen in Limone, Lazise, Sirmione.
Bei der Heimreise besuchen wir auf 1500 Meter Höhe den Pragser Wildsee, danach Einkaufsmöglichkeiten bei der Firma der Brüder Unterweger, bekannt auch durch ihre Latschenprodukte. Zum Abschluß kehren wir noch in Greifenburg im Gasthaus Hopfgartner ein. Danach Heimreise über Spittal/Drau-Klagenfurt nach Hause.

Anmeldungen für diesen Ausflug sind noch möglich

 

 

 

Saisoneröffnung am Hafen

Saisoneröffnung am Hafen der Marinekameradschaft Prinz Eugen, Bruck/Mur

Normal wird in der Walpurgisnacht, die Nacht von 30. April zum ersten Mai, der Maibaum aufgestellt, aber da die Saison der MK Prinz Eugen, Bruck schon am 27. April 2019 begonnen hatte, wurde das Aufstellen des ersten Maibaumes auf diesen Samstag vorgezogen.

Erwähnt wurde der Maibaum das erste Mal im Jahr 1230. Die Felder durften dann nach Aufstellen des Baumes bis zur Ernte nicht mehr betreten werden. Er wurde auch Hexenbaum genannt und später in vielen Orten verboten, denn es könnten sich ja Hexen in Gestalten von Käfern und diversen Kleintieren unter der Rinde versteckt halten.

Sehr viel später wurde der Maibaum wieder aufgestellt, aber er wurde Freiheitsbaum genannt. In Österreich wurde damit das Ende der Feudalherrschaft und die Gemeindegründungen gefeiert. Heute steht der Maibaum für Fruchtbarkeit und das Leben, damit die Natur im Frühling wieder erwacht.

Gesponsert wurde diese schöne Fichte von unserem Mitglied Franz Troppacher. Samstag am Vormittag wurde der Baum bis auf den grünen Wipfel komplett von seinen Ästen und der Rinde mit einem Schäleisen befreit. Der Stamm wurde so lange bearbeitet, bis er ganz glatt war. Inzwischen hatten Barbara und Magret den Kranz fertig gebunden, mit Bändern geschmückt und am Baum befestigt.

Um 14:00 Uhr war es dann soweit.
Da der Maibaum ohne Hilfe der Technik aufgestellt werden sollte, geschieht das alles mit eigener Muskelkraft und langen Stangen. Unsere Freunde standen schon bereit um mit ihrer Muskelkraft den Baum in die Höhe zu bekommen. Nach kurzen Pausen und Stärkungen ging es mit einem HOOO RUCK weiter. Unterstützt wurden sie von unseren beiden Musikanten, die zünftig aufspielten.

Endlich geschafft. Der Maibaum steht.

 

 

 

 

Von unserem Diakon Peter Pinter wurde ein von Zach Günther selbst gebautes Kajak auf den Namen Laura gesegnet. Die Taufe wurde von Laura durchgeführt.
Danach segnete der Diakon noch mehrere Paddelboote vom Wassersportclub Bruck/Mur. Wir konnten auch den Bürgermeister der Stadtgemeinde Bruck/Mur, Peter Koch begrüßen. Er war bei der Kajaktaufe und Paddelbootsegnung anwesend.
                                                                                 Das Kajak wurde von Günther in sechs Wochen aus Fichtenholz gebaut,

Zach Günther löst das Papier und man sieht den Namen Laura.

 

Pflegeheimbewohner Grazerstraße

Pflegeheimbewohner am Hafen der Marinekameradschaft Prinz Eugen, Bruck/Mur

Und wieder war es soweit.
Einmal im Jahr mit Senioren einen schönen und gemütlichen Nachmittag verbringen zu können, war immer ein Anliegen der Marinekameradschaft Prinz Eugen, Bruck/Mur.
Am Freitagnachmittag den 3. August 2018 war es dann soweit. Einige Bewohner des Pflegeheimes Grazerstraße kamen mit ihren Betreuern und der Leiterin der Verwaltung des Heimes Frau Mag. Martina Veith zum Hafen am Stausee.

Für Leute mit Behinderung und Personen, die auf ihren Rollstuhl angewiesen waren, hatte das Rote Kreuz Bruck/Kapfenberg mit ihrem Sozialmobil den Transport übernommen.
Auch der Hol – und Bringdienst des Tageszentrums Kapfenberg war daran beteiligt.

Standler Josef begrüßte alle Senioren und deren Begleiter, sowie das Volksmusik Duo Grebien Hans und Renate, die für die musikalische Umrahmung sorgten.

In netter Atmossphäre genossen wir zusammen den Kaffee und Kuchen und Kaltgetränke. Eine zusätzliche Attraktion war, dass unser Standler Josef mit den Leuten eine Floßfahrt unternahm. Gerold Günther begleitete diese mit dem Rettungsboot. Es war schön zu sehen wie unsere Besucher sich darüber gefreut hatten und ihre Augen geleuchtet haben.

Am späteren Nachmittag gab es dann noch für alle Schweinsbraten mit Serviettenknödel. Dieser Schweinsbraten wurde von Pucher Karl gemacht und der schmeckte ausgezeichnet.

Aber alles geht einmal zu Ende, sowie auch dieser Nachmittag. Die Leute machten sich wieder auf den Heimweg mit ihren Betreuern, müde, aber hoffentlich doch ein bisschen glücklich, einen halben Tag außerhalb des Heimes verbracht zu haben.

Einen herzlichen Danke an Barbara, Zita, Edeltraud, Karl, Toni, Sepp, und Günther vom Verein für ihre Hilfe.

Auch ein Dankeschön den Damen des Heimes, die geholfen haben, dass diese einen schönen Nachmittag ihren Bewohnern ermöglicht haben (Martina, Heidi, Sindra, Anna, Kira und natürlich auch Harald), sowie der Dame und den Herren von der Rettung.

 

Von der Kommandobrücke von Standler Josef

Danke liebe Marinefreunde für diese wunderbare Zeit

Hallo liebe Marinekameradinnen! Geschätzte Marinekameraden!

Mit diesen Zeilen möchte ich mich als Obmann verabschieden und den neugewählten Obmann Adi Dreisger alles nur erdenklich Gute wünschen. Wenn ich das Rad der Zeit zurück drehe, bin ich sehr stolz, dass ich bei der Marinekameradschaft Prinz Eugen Obmann sein durfte. Ich habe von meinen Vorgänger Obmann Karl Ferstl und seinem Vorstand ein Erbe übernommen, dass man mit ruhigen Gewissen“ Prädikat wertvoll“ nennen kann. Was Karl Ferstl mit seinem Vorstand geleistet hat. war nicht nur grandios, sondern nicht zu überbieten.

Ich denke nur daran, dass dieser Vorstand unter Obmann Ferstl Karl einen zerstrittenen Haufen übernommen hat, neu aufgebaut und zu einem der besten und angesehensten Vereine geschmiedet hat und daher großes Ansehen erreichte. Es wurde der komplette Verein erneuert, das Vereinsgelände neu gestaltet, ein neues Klubhaus gebaut, der Steg erneuert, eine WC Anlage gebaut usw, usw.

Was für mich aber eine große Ehre ist, dass bei der Übergabe des Obmannes an mich 2010, kein Vorstand sich von mir abgewendet hatte und alle im Vorstand geblieben sind.

Ich bedanke mich daher vom ganzen Herzen bei :  Karl Ferstl, Herzl Kurt, Willa Heinz, Hans Imnitzer, Bauregger Adolf, Wabnegger Franz, Höfler Rupert, Haider Elke, Peter Pinter, Gritz Ignaz (verstorben), Glösl Brigitte und auch bei deren Frauen, Männern und Partnern!

Ich, und wir alle im Vorstand haben immer und überall das Gemeinsame gesucht und viel Bewegung in den Verein gebracht, so wurde auch unter meiner Obmannschaft sehr viel erreicht:

Hamburg Fahrt, Ungarnausflug, zum Flascherl Zug nach Stainz, Bremen Mayer Werft, Moselfahrt, Schlösserfahrt (König Ludwig ) Modenschau am Hafen, Zeltveranstaltungen mit den Mayerhofer, die Verabschiedung an der Mur für unseren sehr geschätzten Kamerad  Ignaz. Motorbootsportevents auf der Mur . Anschaffung eines Rettungsbootes, Erweiterung unserer Patente : Schiffführerpatent FB1, Zubau Küche mit der dazugehörigen Geräte Ausstattung. Karitative Veranstaltung (Sozialhilfeverband ) Adventfeiern, Osterveranstaltungen, Umgestaltung der Zeug Hütten mit Bootsgarage, Neugestaltung des Papillons, Renovierung des Landesteges, Renovierung der Zufahrtsbrücke, die Freilegung des Mur Armes (900 m), Aufgreifen der Floßgeschichte, Floß Bau sowie Floßfahrten auf der Mur  u.v.m.

Mein Ziel bei diesem Verein war immer ein Blick voraus und so habe ich versucht, immer wieder junge Kameraden in den Klub zu integrieren und zu motivieren, um den Verein eine gesunde Altersstruktur zu geben und so bedanke ich mich auch bei all den jungen Vorständen für ihre hervorragende Leistung und Treue im Verein.

Auch hier wieder ein Dankeschön an deren Gatten und Partnern. Ich bedanke mich auch bei unseren Wirtsleuten  Hollerer/Ebner für die gute Bewirtung. Und nicht zuletzt bei allen Mitgliedern für ihr geschätzte Treue. Sollte ich mit meiner Wortwahl jemanden zu nahe getreten sein, so bitte ich um Entschuldigung, denn ich habe nie im eigenen Interesse, sondern immer nur im Dienste des Vereins gehandelt. Bei einen Kameraden möchte ich mich besonders bedanken und zwar bei unseren Glösl Anton, der eine Vereinsdokumentation auf die Beine gestellt hat, die sich sehen lassen kann und von unschätzbaren Wert ist.

Ich bin der Meinung, mit 72 Jahren muss man etwas leiser treten, um den noch verbleibenden Lebensabschnitt mit der Familie genießen zu können.

Liebe Freund!

Ich bedanke mich für die jahrelange Treue, für eure Kameradschaft und ich bedanke mich bei euch auch für euer Vertrauen!

Tschüss und immer eine Handbreit Wasser unterm Kiel.                Euer Sepp Standler